Knappenman XXL

Geschrieben von Danny am .

Knappenman XXLSaisoneinstieg, Saisonhöhepunkt und Saisonfinale

Bis zum Renntag erwartete ich täglich die Absage. Dennoch stellte sich in der Woche vor dem Rennen dann das übliche „It‘s Raceweek“- Gefühl ein. Aufregung, Material checken, Sachen packen, alles nochmal kontrollieren usw.. Zum Glück mussten die Kinder zu dem einen oder anderen Training gefahren werden, so dass etwas Ablenkung da war.
Nach einer staureichen Anreise ging es zur Corona – konformen Anmeldung. Das Ganze war echt super organisiert. Danach habe ich mir noch einen Überblick über die Wechselzone verschafft. Mit meiner Startnummer 1002 hatte ich es leicht meinen Wechselplatz zu finden, es war der zweite vom Eingang aus gesehen. Danach noch eine kurzer Blick auf den See, die Wendebojen waren noch nicht installiert, und ab in die Pension. Noch ein kurzer Lauf zum Beine lockern, Abend essen, Flaschen füllen und ab ins Bett.
4:00Uhr der Wecker klingelt. Aufstehen, kurzes Frühstück und los geht‘s zum Dreiweiberner See.
Am Parkplatz angekommen will ich auf die Uhr schauen, doch der Garmin macht keinen Mucks. Der Akku zeigt 0%, obwohl er am Abend voll geladen war. Also, das Ding an die Powerbank hängen und hoffen, dass er noch geladen wird, bis zum Start. Das fängt ja gut an. Wenigsten funktioniert der Rest und los geht‘s zum Bike Check-In.
Das erste Mal seit über einem Jahr wieder den Wechselplatz einrichten – Routine geht anders. Schuhe ans Rad und mit Gummis befestigen. Laufschuhe, Socken, Kappe und Sonnenbrille bereit legen. Verpflegung für den Wechsel und das Laufen positionieren. Startnummer und Helm ans Rad. Alles noch mindestens 10x prüfen und hoffen, das alles passt. Danach Eigenverpflegung für die Laufstrecke abgeben und aufs Schwimmen vorbereiten.
Nach einem kurzen Einlaufen und einem kleinen Aufwärmprogramm zwänge ich mich in den Neo.
Das Wasser hat zum Glück nur knapp 22°C – also darf mit Neoprenanzug geschwommen werden.
Knappenman XXLLos geht‘s zum Schwimmstart. Die Aufregung steigt. Ein kurzes Einschwimmen. Brille putzen. Badekappe auf. Brille richten. Aufregung…
Endlich der Start. In der Startbox stehen 30 Starter mit je 2m Abstand in jede Richtung. Aufgrund meiner Startnummer bin ich in der ersten Startgruppe und gehe in die erste Reihe. Ob das eine gute Idee war? Und plötzlich geht alles sehr schnell 5...4...3...2...1...START. Ich bin als zweiter im Wasser. Das war‘s dann aber auch mit dem guten Gefühl beim Schwimmen. Es lief nix zusammen. Gefühlt haben mich alle Teilnehmer überholt. Der Weg bis zu ersten Wendeboje sah endlos aus. Kampf. Von meiner angepeilten Zielzeit bin ich meilenweit weg. Nach 1:35h steige ich völlig platt aus dem Wasser und rufe Ines noch zu „Das wird ein langer Tag“.
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