RTF Harta

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ImageVor zwei Jahren war es bei dieser RTF nasskalt und ich musste mich halb erfroren bei lieben Leuten einquartieren. Bis Lutz mich von dort abholte, hatte es auch angefangen zu schneien. Die Erinnerungen an damals waren mit unterwegs... (Siehe Bericht von Lutz W. 2006.)

Diesmal: Zu angenehmen Temperaturen hatten sich vier Picardellics (Dirkus, Martin, Lutz & Anne) am 24. Mai 2008 um 7 Uhr verabredet, um gen Hartha aufzubrechen. Und von dort „Zur Augustusburg und zurück“. Zumindest für drei von vieren - denn ich, mit kleinem Strampler im Bauch und gemütlichem Trekki unterwegs, würde mich mit weniger begnügen. Vorsorglich hatte ich Lektüre in der Gepäcktasche dabei, falls ich im Ziel dann noch auf die Langstreckenhelden zu warten hätte.


Wider Erwarten hatten sich auch eine ganze Menge anderer Picardellics eingefunden (Picco mit Frau, Angie und Tomtom, Michi, Jens und weitere wurden gesichtet). Und das war gut so - immerhin geht’s in Hartha um den Holzpokal: Den erhält der Verein, welcher mit den meisten Teilnehmern angetreten war.

Da ich erst 5 Minuten nach offiziellem Start mein Rad’l in Bewegung gesetzt habe, um Trubel zu entgehen, weiß ich vom „Rennverlauf“ nur zu berichten, was mir weitergetragen wurde. Dirkus und Martin waren bis zur Augustusburg vorn gut mit unterwegs. Lutz ist die Landschaft genießend und das Knie noch schonend etwas gemütlicher gefahren - alle drei auf der 120er Runde. Mit Ziel Augustusburg. Der steile Schlussanstieg wird dort mit Kuchen belohnt. Ich hatte mich für die 80 km angemeldet, mit der Option abzukürzen, wenn’s zuviel würde. Lutz hat mich noch mal vor den Anstiegen gewarnt. Nun, um’s vorwegzunehmen, eine alte Weisheit besagt: wer gemütlich radelt kommt auch gelassen auf dem Berg an.

An der letzten Labe in Oberbobritzsch, 20 km vor dem Ziel, kamen kurz nach mir mit 40 km mehr in den Beinen auch Dirkus und Martin angebraust. Und mein Lutz war dann auch nicht mehr weit. Ich hab’ die drei Männer dann noch die Randstücken vom Schokoladenkuchen aufessen lassen (Foto) und bin schon mal voraus gefahren, um mich nicht treiben zu lassen. Da es wohl noch allerhand Kuchen aufzuräumen gab, konnte ich immerhin fast bis zur Ortseinfahrt von Hartha vornwegfahren. Im Ziel hatten wir uns dann alle wieder. Wir konnten noch zur „Kleinen Friedensfahrt“ der Erst- bis Sechstklässler applaudieren und haben damit auf die Vergabe des Holzpokals gewartet. Der ging dann an den DSC und wurde vom kleinen Paul, dem einzigen noch anwesenden Vertreter, entgegengenommen. Mein Buch habe ich nicht gebraucht. Glücklich waren wir alle. Und Ziel fürs nächste Jahr ist der HOLZPOKAL - Webers kommen zu Dritt (soweit man so was mit Strampel eben planen kann...)
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